16.10.08
Ab dem 18.10.08 geniesst Dr. Giger 12 Tage Ferien. Weil wir am 1./2.11.08 Notfalldienst zu leisten haben, steht Dr. Giger ab dem 1.11.08 wieder im Einsatz. Die Praxis bleibt während der Abwesenheit des Chefs in Betrieb. Frau Dr. Hupp wird es zusammen mit dem bewährten Team um Sandra Schweizer gelingen, die anfallenden Probleme zu lösen. Tina Inglin, unsere Lehrtochter, wurde vor einer Woche am linken Schlüsselbein operiert. Glücklicherweise geht es ihr so gut, dass sie einen guten Teil ihrer Arbeit verrichten kann. Darüber sind wir alle sehr, sehr froh.
7.10.08
Personal
Vor 10 Tagen hat sich unsere jüngste Mitarbeiterin, Tina, bei einem sportlichen Freizeitvergnügen das linke Schlüsselbein gebrochen. Sie wurde vor 4 Tagen erfolgreich operiert. Dass die MPA-Lehrtochter für eine gewisse Zeit ausfallen wird, steht fest. Nun müssen die anderen Mitarbeiterinnen noch fester in die Pedale treten. Denn, eine kurzfristige Aushilfe, die uns auch nützt, ist kaum zu finden.
Gardasil - Impfung gegen Gebärmutterkrebs (HPV-Impfung) und kein Ende....
In der letzten Augustnummer hat sich auch die berühmteste medizinische Zeitschrift, das New England Journal of Medicine, der HPV-Impfung gewidmet. Es ist hier nicht der Ort, diesen Artikel zu veröffentlichen. Immerhin ist aus dem grossen wissenschaftlichen Artikel ganz klar herauszulesen, dass mehr Fragen offen bleiben als beantwortet sind. Von einer Impfbegeisterung kann keine Rede sein. Das renommierte Fachblatt rechnet sogar vor, dass bei einer allfälligen Nachimpfung nach 5 Jahren das Verhältnis von Aufwand und Ertrag negativ ausfiele.... Kommentar überflüssig.
4.10.08
Wer Bischofszell auf der Nord-Südachse durchquert, nimmt schmerzlich zur Kenntnis, dass die Grabenstrasse ein zeitraubendes Hindernis darstellt. Und dies seit dem März 08. Die Strassen-Erneuerungsarbeiten sollten - so Gott will - Ende November 08 abgeschlossen sein. Wir im Sandbänkli sind direkt betroffen. Am 2. und am 3. Oktober war unsere Praxis nur zu Fuss von der Fiedhofseite her zu erreichen. Nun ereilt uns die Nachricht, dass die Teerung infolge des schlechten Wetters am 3.10. nicht abgeschlossen werden konnte. So kommt es, dass die Belagsarbeiten erst am Montag, den 6.10.08, wieder aufgenommen und zu Ende geführt werden. Für uns bedeutet dies, dass wir während gut 10 Stunden das Sandbänkli nicht per Auto verlassen können. Das wäre nicht so schlimm, wenn mein Notfalldienst nicht ausgerechnet auf den besagten Montag fiele. Ein Dienst-Abtausch, der in der Woche zuvor schon nötig war, konnte nicht mehr vorgenommen werden, u.a. weil 3 Kollegen in den Ferien sind.
Was heisst dies nun konkret? Ich werde mein Praxisauto am frühen Montagmorgen in einiger Entfernung von der Praxis abstellen müssen, damit ich im Notfall ausrücken kann. Dass der zusätzliche Weg von der Praxis zum Auto einige Minuten in Anspruch nehmen wird, lässt sich nicht vermeiden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese zusätzliche Verzögerung niemandem zum Nachteil gereicht.
1.10.08....JUBILÄUM, JUBILÄUM, JUBILÄUM.....
Vor 15 Jahren, am 1.10.1993, hat Sandra Schweizer, Chef-MPA, die Arbeit in unserer Praxis aufgenommen. Ein seltenes Arbeitsjubiläum in einem Beruf, der von den Mitarbeiterinnen alles abverlangt: Engelsgeduld, Einfühlungs- und Einsteckvermögen, Konzentration, Organisationstalent, Flexibilität, techniches Knowhow, körperliche und psychische Belastbarkeit, hohe Intensität. Sandra hat in all diesen Jahren Ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten immer und immer wieder an den Tag gelegt und so nicht nur die Arbeit des Chefs bei vielen Gelegenheiten entscheidend erleichtert. Für mich und das ganze Team ist es eine grosse Freude und eine bedeutende Beruhigung, dass wir uns auch in Zukunft auf die wertvollen Dienste von Sandra verlassen können. Tiefe Dankbarkeit und ehrliche Anerkennung begleiten unsere hochgeschätzte Mitarbeiterin auf dem weiteren Weg, verbunden mit den allerbesten Wünschen für eine weiterhin stabile Gesundheit. Vergelt's Gott.
29.9.08
Am 24.9.08 durfte Dr. Giger im Bürgerhof sein Power Point Referat "Altern - ohne alt zu werden" zum Besten geben. Ganz offensichtlich waren die zahlreichen Senioren mit dem Gebotenen sehr zufrieden.
Die Zeit der Grippeimpfung naht. Wir haben uns entschlossen, am 1.11.08 mit den Impfungen zu beginnen. Bei Patienten, die ohnehin in Behandlung sind, kann die Injektion des Grippeimpfstoffes im Rahmen einer Konsultation erfolgen. Jene Interessenten, die gesund sind, sich aber impfen lassen wollen, bitten wir höflich, uns vorgängig anzurufen. Auf diese Weise können wir ev. ein Gedränge verhindern. Der Preis wird voraussichtlich bei 30 Franken liegen. Bei Patienten über 65 kommt die Kasse für die Kosten auf. Zwei Bischofszeller Ärzte sind in den Herbstferien. Die anderen folgen in einer zeitlich abgestimmten Reihenfolge. Die Notfallversorgung ist - wie immer - gewährleistet. Kann sein, dass Sie in den nächsten 4 Wochen auf Ihren Hausarzt verzichten müssen. Halb so schlimm, denke ich.
Dr. Giger ist vom 20.10.08 bis zum 2.11.08 nicht in der Praxis anzutreffen. Frau Dr. Hupp geniesst vom 5. bis 23.11.08 Herbstferien. Am 6. und 7. Nov. 08 fällt die Sprechstunde aus. Dr. Giger besucht den Schweizerischen Impfkongress in Basel. Wir bitten Sie höflich um Verständnis.
17.9.08
KONGRESS
Frau Dr. Hupp nimmt vom 18.9. - 20.9.08 am Jahreskongress der Gesellschaft für "Physikalische Medizin und Rehabilitation" teil. Dr. Giger meistert in dieser Zeit die Praxis - wie in früheren Jahren - ganz allein. Leider ist in den nächsten 3 Tagen mit kürzeren oder längeren Wartezeiten zu rechnen; ganz einfach deshalb, weil die Sprechstunden bereits heute voll besetzt sind und jeden Tag noch mehrere Patienten mit akuten Leiden dazwischen kommen. Der "Fehler" liegt nicht bei der Organisation oder bei der Einteilung. Es ist ganz einfach: die Nachfrage ist Moment grösser als das Angebot. Ich hoffe, dass wir und die Patienten mit einem blauen Auge davon kommen. Ab Montag, den 22.9.08, arbeiten wir wieder mit allen Mitarbeiterinnen.
14.9.08
Es war zu erwarten, dass die eine oder andere böse Reaktion auf uns niederprasseln würde, weil wir uns (noch?) gegen die HPV-Impfung ausgesprochen haben. Die Lage wird sich beruhigen. Neue Daten liegen nicht vor. Ich sehe keinen Grund, an unserer "Impfpolitik" etwas zu ändern. Dr. Giger hat sich am 11.9. und 12.9.08 frei genommen. Eine kurze Reise nach Rothenburg ob der Tauber war angesagt. Der Ausflug hat sich gelohnt. Unvergessliche Eindrücke, die ein Leben lang haften bleiben. Ab dem 15.9.08 gilt es wieder ernst. In den nächsten 5 Wochen arbeiten wir in der Praxis mit Vollbesetzung. Dann folgen die Herbstferien. Gestaffelt, damit der Praxisbetrieb durchgehend aufrecht erhalten werden kann.
Knochenpunktion als Eintrittspforte für Infusionen
Jeder Arzt, der sich mit medizinischen Notfällen zu beschäftigen hat, weiss, wie schwierig es manchmal ist, in der Wohnung, auf dem Feld, im Laden, irgendwo auf der Strasse, bei einem Unfall- oder Krankheitsopfer unter widrigen Umständen eine Vene zu finden. Jeder Notfallarzt kennt diese sehr, sehr unangenehme Situation. In der Sonntagspresse von Mitte September 08 wird nun eine "revolutionäre" Methode angepriesen, welche das Schienbein als idealen Ort für ein Bohrloch anbietet, über welches dann Flüssigkeit und Medikamente eingeschwemmt werden können. Die Methode ist seit über 10 Jahen bekannt. Ich führe in meinem Notfallkoffer schon seit langer, langer Zeit eine spezielle Nadel mit, welche das Durchdringen der harten Knochen-Ausschenschicht mittels kräftiger Drehbewegungen erlaubt. Neu sind lediglich die Bohrmaschine und die dafür entwickelte Nadel. Dass dadurch die Kosten für diesen eher gefahrlosen Eingriff in die Höhe schnellen werden, sei nur am Rande erwähnt. Die "alte" Nadel kostet um die 50 Franken; das neue Set das Zehnfache...... Auch ein vermeintlicher Fortschritt hat eben seinen Preis.
26.8.08: HPV-IMPFUNG (Gardasil)
Mit einer grossen Propaganda-Aktion macht sich das Sanitätsdepartement des Kantons Thurgau für die HPV-Impfung (Gardasil) stark. Ich zähle zu den wenigen Ärzten, welche diese Impfung (noch?) nicht anbieten. Lange bevor bekannt geworden war, wie diese medizinische Dienstleistung abzurechnen ist, habe ich meinen Entscheid gegen die neue Impfung gefällt. All jene, die mich kennen, wissen, dass es mir nicht ums Geld geht, auch wenn böse Zungen - davon gibt es überall mehr als genug - das Gegenteil behaupten. Meine Begründung für die Nicht-Impfung beruht auf folgenden Tatsachen:
1. Die Beweislage für die Wirksamkeit ist (noch?) sehr schwach. Über die Langzeiterfolge und die Spätfolgen wissen wir noch gar nichts. Weniger als nichts sogar....
2. Im nahen Ausland sind 2 junge Damen im Zusammenhang mit der Impfung gestorben. Es ist allerdings nicht bewiesen, dass sie an den Impffolgen gestorben sind. Niemand aber ist in der Lage überzeugend darzulegen, dass die Todesfälle nichts mit der Impfung zu tun hätten.
3. In einer renommierten deutschen Zeitschrift (Arzneimittel Telegramm) wird vor der Anwendung der umstrittenen Impfung gewarnt. Grund: vgl. Punkte 1. und 2. Abwarten heisst die Devise. Und diese befolge ich im Moment noch.
4. Mich als medizinischen "Hinterwäldler" zu bezeichnen, kommt wohl einer Beleidigung gleich. Das Gegenteil ist der Fall. Weil ich mir Sorgen um die jungen Damen mache, sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt von der Impfung ab. Dabei verlasse ich mich auf die neueste Lieteratur!
21.8.08
Frau Dr. Hupp nimmt am 21. und 22.8.08 an einem rheumatolosichen Fortbildungskurs in Pfäffikon am Zürichsee teil. Sie wird ihr neu erworbenes Wissen ab dem 25.8.08 in die praktische Tätigkeit einfliessen lassen.
14.8.08
Wir haben die ersten, sehr stürmischen Tage mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Hoffentlich trifft diese Aussage auch auf die Kunden zu, welche uns während dieser Zeit begegnet sind! Noch hat der eher überschaubare Alltag nicht Einzug gehalten. Noch warten einige harte Tage auf uns. Noch wird von den Patienten einiges an Geduld abverlangt.
Technisches: die Gästeseite funktioniert nicht mehr. Bisher ist es mir nicht gelungen, den Fehler zu erkennen und zu beheben. Kommt Zeit, kommt Rat. Übers kommende Wochenende werde ich den Defekt ausfindig machen und korrigieren.
Zu den Hobbies: im Verlaufe der Zeit werde ich ein wenig von einem weiteren Steckenpferd ausplaudern. Gute Bekannte wissen, dass ich einen Weinkeller mein eigen nenne. Soviel sei heute schon verraten: ich bin ein Sammler, nicht ein Trinker! Das heisst, dass ich guten Wein zwar enorm zu schätzen weiss, aber nur selten zum Glas greife. Wenn schon, dann zusammen mit der Familie, mit Freunden und Bekannten an einem Wochenende.
10.8.08
Am Montagmorgen, den 11.8.08, bedienen wir ab 08.00 das Telefon wieder. Vorher müssen wir noch dringende administrative Aufgaben erledigen. Es ist für alle wichtig, dass der Praxisbetrieb sofort störungsarm und nicht allzu hektisch aufgenommen werden kann. Der Schreibende hat während seiner Ferien bereits wichtige Vorbereitungen getroffen, soweit dies ohne die Mitarbeiterinnen möglich war. Dass das Telefon am ersten Morgen nach den grossen Ferien heiss laufen wird, stellt für uns keine Überraschung mehr dar. Etwas Geduld wird allerdings von den Anrufenden verlangt, auch wenn wir 3 Linien gleichzeitig offen halten. Obwohl es eigentlich alle wissen: auch wir sind Menschen, nur Menschen. Wir tun unser Möglichstes. Für Unmögliches brauchen wir ein bisschen länger. Und Wunder vollbringen wir höchst selten..... Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
29.7.08
Seit dem 25.7.08 herrscht in der Praxis im Sandbänkli Funkstille. Der Grund: die Sommerferien! Es sind dies die einzigen Tage im Jahr, während derer die Praxis für 2 1/2 Wochen geschlossen ist. Manch einer, der von der Ferienbotschaft nichts gehört hat, findet die Praxistüre verschlossen vor oder macht am Telefon Bekanntschaft mit dem automatischen Beantworter. Vielleicht entschlüpft dem einen ein leiser Fluch, ein anderer lässt sich in ein ungläubiges Staunen versetzen und ein dritter zollt uns still und und zufrieden Beifall. Gemäss dem Motto: was sein muss, muss sein... Nur falls sich während der Ferien irgend etwas Wichtiges, das auch die Patienten betrifft, ereignen sollte, wird es umgehend auf der Homepage öffentlich gemacht.
Hier finden Sie Artikel und Informationen, die nicht mehr ganz neu sind. Sie werden nach einer gewissen Zeit ganz von der Website entfernt.
3.7.08
Marion Broder hatte heute ihren letzten Arbeitstag in unserer Praxis. Sie hat die Abschlussprüfu gen zur Medizinischen Praxisassistenin (MPA) erfolgreich abgeschlossen. Allzu gerne hätte wir die sympathische Mitarbeiterin, welche hervorragend in unser Team passte, behalten. Allein: da die bisherigen Mitarbeiterinnen glücklicherweise keine Anstalten treffen, die Praxis im Sandbänkli zu verlassen, war für Marion kein Platz. Das ganze Team wünscht der frischgebackenen Berufsfrau viel Glück und Segen auf dem weiteren Lebensweg. Ein ganz grosses Dankeschön kommt von Herzen.
Einmal ist es zu nass, einmal zu kalt und einmal zu warm! Typisch schweizerische Verhältnisse. Wo kämen wir auch hin, wenn wir nicht über das Wetter zu jammern hätten... Eine schreckliche Vision! Uns Schweizern geht es einfach schlecht, wenn wir nichts zu kritisieren haben. Während der 2 Hitzewochen herrschte auf den Geleisen der Gartenbahn Ruhe. Bei 30 Grad sollte zwar die Elektronik noch funktionieren. Zu wünschen übrig liess die Einsatzfreude des Bahnbetreibers, der sich demnächst wieder aus der Reserve locken lässt.
Ach ja die Fussball-EM. Dass ich den Schweizer Fussballern mit dem trockenen und sturen Trainer nicht viel zugemutet hatte, konnte an dieser oder anderer Stelle meiner Site mehrmals gelesen werden. Meine pessimistischen Prognosen haben sich bestätigt: wir sind und bleiben nun einmal Fussballzwerge! Das schleckt keine Geiss weg. Auch der neue Trainer, Othmar Hitzfeld, wird daran wenig ändern können. Solange sich unsere Profis und die grauen Männer des Verbandes derart gewaltig überschätzen, werden Glanzresultate die Ausnahme bleiben.
27.6.08
Am 25.6 und 26.6.08 wurde in Weinfelden ein internistischer Intensivkurs abgehalten. Die Organisation des Kongresses lag in den Händen von Prof. Dr. med. Matin Krause, Chefarzt der Medizinischen Klinik in Münsterlingen, unter dem Patronat der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM). Für einmal waren wir Ostschweizer Internisten nicht gezwungen, nach Basel, Bern, Lausanne, Lugano oder Zürich zu reisen, um Wissen auf hohem Niveau vermittelt zu bekommen. Nicht zuletzt dank Prof. Krause sind die Thurgauer Spitäler aus dem Dornröschenschlaf erwacht und scheuen sich nicht, gesamtschweizerisch medizinwissenschaftliche Akzente zu setzen. Das tut gut. Es gibt ja kein Gesetz, das uns verpflichten würde, das Licht immer unter den Scheffel zu stellen, nur weil wir im Thurgau oder in der Ostschweiz praktizieren. Ich versteige mich sogar zu einer wagemutigen Aussage: das medizinische Niveau in der Schweiz zeigt eine leicht sinkende Kurve von Ost nach West....
Dr. Giger arbeitet ab Samstag, den 28.6.08, wieder in der Praxis.
23.6.08
Nicht zum ersten Mal hat ein Witzbold die Gästeseite missbraucht. Die anonyme Litanei ist so blöd, dass sie einen Kommentar nicht verdient. Ganz offensichtlich macht es Leuten, deren Charakter im Minusbereich angesiedelt ist, Spass, anderen ein kleineres oder grösseres Leid anzutun. Was für arme Geschöpfe! Sie verdienen unser aller tiefes Mitleid.
Dr. Martina Hupp ist heil aus den Götterferien in Griechenland zurückgekehrt. Wir alle sind froh, dass das Team wieder vollzählig im Einsatz steht.
Meine Prognose über die Leistungen der Schweizer (Nicht-) Fussballer an der EM, die ich an dieser Stelle vor gut 4 Wochen veröffentlich hatte, war grundfalsch. Ich hatte folgendes geschrieben: Schweiz: 3 Spiele, null Punkte und null Tore. Wie man sich doch täuschen kann! Faktisch aber lag ich richtig. Zwar haben unsere Kicker tatsächlich 1 Tor geschossen. Dazu haben uns die Portugiesen 2 Tore und 3 Punkte geschenkt. Ob der am Ende traurigen Bilanz haben sich nur ein paar Spieler, der Trainer und die eher stumpfen Spitzen des Schweizerischen Fussballverbandes gefreut. Niemand wollte mehr etwas vom "versprochenen" EM-Titel wissen. Dass das schlechte Kurzzeitgedächtnis der biederen, selbstgefälligen Herren nicht das einzige kognitive Defizit darstellt, ist allen bekannt, die sich ein wenig mit der Verbandspolitik befassen. Wäre ja schlimm, wenn wie Leute aus den Teppichetagen besser wären als die eigenen Fussballer auf dem Rasen. Angleichung nach unten ist nun einfach leichter....
15.6.08
Seit 5 Tagen geniesst Frau Dr. Martina Hupp Sonnenferien auf Santorini. Als grosser Fan der deutschen Fussballmanschaft geniesst sie dort alle laufenden Spiele. Allerdings sind ihre Sympathien sehr, sehr einseitig gelagert. Mit den Schweizern hat sie gar kein Mitleid. Ich übrigens auch nicht. Im Gegensatz zu Frau Dr. Hupp gehören meine Sympathien nicht in erster Linie den Mannen aus der BRD. Es gibt ja noch andere gute (bessere?) Nationen.... Leider haben sich meine schlechten Prognosen, was die Möglichkeiten der Schweizer Fussball Nationalmannschaft betrifft, bisher bestätigt. Die Mannschaft wurde durch Kenner und Nichtkenner sowie durch den Trainer schlicht und einfach überschätzt. Optimismus ja - aber nicht ohne einen kleinen Bezug zur Realität.
ENTSCHULDIGUNG
Nicht zum ersten Mal haben Patienten, welche die Rechnung schon beglichen hatten, von uns eine Mahnung erhalten. Ich möchte mich dafür im Namen des ganzen Teams vielmals entschuldigen. Der Fehler liegt nicht bei uns, sondern bei der TKB, welche unsere Daten auf elektronischem Weg bekommt. Wo der Mangel steckt, wissen wir nicht. Nur soviel: der Defekt sollte behoben sein. Für immer, so hoffen wir.
8.6.08
Auf der Seite "Links" habe ich meine düsteren Prognosen bezüglich der Leistungen der Fussball-Nationalmannschaft veröffentlicht. Damals konnte ich vom Missgeschick von Alex Frei noch nichts wissen. Eines ist sicher: die Mannschaft und der Trainer stehen mit dem Rücken zur Wand. Wer soll den überhaupt ein Tor schiessen. Streller vielleicht... Für mich ist die Mannschaft bereits ausgeschieden: ein Sieg gegen die individuell unvergleichlich besseren Portugiesen liegt wohl nicht drin. Und gegen die biederen Türken vielleicht ein Unentschieden. Nur wer an ein Fussballwunder glaubt, hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
5.6.08
Für die meisten von uns Ärzten hat die Eidgenössische Volksabstimmung vom 1.6.08 ein günstiges Resultat ergeben, was die praktische ärztliche Tätigkeit betrifft. Für einmal konnte der Machtanspruch der Kassen und jener Politiker, die in irgend einer rentablen Weise mit den Krankenkassen liiert sind, abgeblockt werden. Auch wenn man nicht mit prophetischen Fähigkeiten ausgestattet ist, kann man fast sicher davon ausgehen, dass ähnliche Begehren von gleicher Seite im Laufe der nächsten Jahre folgen werden. Wir haben eine Schlacht, nicht aber den Krieg gewonnen. Der wankelmütige Nationalrat und der etwas schüchterne und leicht biedere Ständerat haben entschieden, den "Praxisstopp" um mindestens 1 Jahr zu verlängern. Was heisst das für uns Ärzte mit einer eigenen Praxis? Für die jüngeren Kollegen, die im Sinne haben, dereinst eine eigene Praxis zu führen, bedeutet dies: zuwarten. Sie können vorläufig nur die Praxis eines scheidenden Doktors übernehmen oder aber sich dafür entscheiden, in einem Notstandsgebiet mit schlechter ärztlicher Versorgung anzufangen. Für uns etablierte und nicht mehr ganz taufrische Medizinmänner hätte dies zur Folge, dass die eigene Praxis vielleicht etwas an Marktwert gewinnt. Vielleicht. In der Stadt mag dies zutreffen - auf dem Land wohl weniger. Denn, kaum ein junger Kollege fühlt sich noch fähig und stark genug, eine Praxis auf dem Land zu führen. Die Spezialisierung lässt grüssen. Etwas Gutes kann man dem Entscheid wohl doch abgewinnen: die Gefahr, dass in der Schweiz auch ein Grossteil der Praxen mit ausländischen Ärzten besetzt wird, hat abgenommen.
14.5.08
Das schöne Wetter macht viele Patienten gesund. Das lässt uns für ein paar Tage durchatmen. Auch gut. Zudem gab es über Auffahrt und Pfingsten den einen oder anderen freien Tag. Auch jemand, der die Arbeit nicht scheut, darf sich ohne schlechtes Gewissen über zusätzliche Freistunden freuen. Die Steckenpferde lassen grüssen und wiehern fröhlich. Marion Broder, unsere Lehrtochter im dritten Jahr, bereitet sich intensiv auf die Lehrabschlussprüfungen vor. Das ganze Praxisteam ist überzeugt, dass es unserer geschätzten Mitarbeiterin gelingen wird, viele gute Noten einzuheimsen. Gerne hätten wir Marion, die sehr gut zu uns passt, im Sandbänkli behalten. Leider geht das nicht, weil keine Stelle frei wird. Glücklicherweise hat sie bereits einen Job gefunden. Dazu gratulieren wir ihr herzlich. Und schon wieder Ferien.... Dr. Giger lässt die Praxis vom 17.5. bis 24.5.08 im Stich. Dies allerdings im sicheren Gefühl, dass auch während seiner Abwesenheit gute Arbeit geleistet wird. Das nahe Ausland lockt. Und wenn das Wetter nur einigermassen mitmacht - die Prognosen sprechen dagegen -, kann nichts schiefgehen. Abwarten und ein Glas Wein trinken. Ach ja: die Gartenbahn! Sie ist voll in Betrieb. Diverse technische Probleme konnten mit Hilfe von Damian Mouron vom Modellbauland in Hauptwil gelöst werden. Und für die Korrektur von kleineren Eigenfehlern beim Programmieren der Adressen von Loks und Weichen ist der Verursacher selber zuständig. Innerhalb der nächsten Wochen wird die Homepage um die Rubrik "Links" erweitert. Diverse Themata werden gruppenweise angeordnet. Auf rein medizinische Sites wird verzichtet. Unsere Sommerferien beginnen am 24. Juli 08 und dauern 2 1/2 Wochen; das heisst, dass die Praxis im Sandbänkli während der 2. Hälfte der Schulferien geschlossen bleibt.
21.4.08
Die Gartenbahn kommt langsam aber sicher in Schwung, sofern das Wetter einigermassen mitmacht...Allerdings liege ich im Zeitplan im Vergleich mit den vergangenen Jahren ca. 2 bis 3 Wochen zurück. Der Geleiseunterbau wurde mit dem Hochdruckreiniger geputzt; 2/3 der 50 elektromagentischen Antriebe (MA) sind angebracht. Die Schienen sind noch nicht gereinigt, weil mir der Spanier José die Arbeit für gutes Geld in diesem Jahr nicht abgenommen hat. Er lässt sich einfach nicht mehr blicken im Sandbänkli. Vermutlich geht es ihm nach der Pensionierung finanziell so gut, dass er auf kleine Nebeneinnahmen verzichten kann. Auch gut so! Vielleicht findet sich auf diesem Weg jemand, der Lust und Freude hätte, Wartungsarbeiten an der Bahn zu übernehmen. Man weiss ja nie! Als nächster Schritt ist die Montage der restlichen MA vorgesehen. Dann wird die Beleuchtung, die den Marderbissen nicht überall standgehalten hat, repariert. Als dritter Schritt erfolgt die Testung der Stromversorgung. Bei dieser Arbeitsphase steigt die Spannung, noch ehe Strom an den Schienen liegt. Mit Überraschungen - guten und schlechten - ist zu rechnen. Der 4. Punkt wäre die manuelle Schienenreinigung. Und dann, erst dann kommen die Loks und Wagen ins Rollen. Zeitbedarf für das restliche Vorhaben: geschätzte 20 Stunden. Nur: woher nehmen und nicht stehlen??
7.4.08
Auch die schönsten Tage gehen vorbei - schneller als man denkt. Ab Montag früh, den 7.4.08, heisst es wieder "Vollgas"... Ein erster Unterbruch folgt auf dem Fuss: Dr. Giger nimmt am Donnerstag, den 10.4.08, an einem Ganztagesymposium in Valens teil. Es geht um die grosse Thematik "Rheumatologie". Frau Dr. Hupp gesellt sich am frühen Abend nach getaner Arbeit zur Gilde der wissensbegierigen Ärzte. Sie wird am Abend im Rahmen der GV als Mitglied in die Ostschweizerische Gesellschaft für Rheumakrankheiten aufgenommen. Ein schöner Erfolg. Bravo!
Schon wieder Ferien......
Dr. Giger überlässt die Praxis vom 30.3. bis zum 6.4.08 dem bewährten Praxis-Team unter der Leitung von Dr. Martina Hupp. Allerdings sind die praxisfreien Tage nicht dem süssen Nichtstun gewidmet. Vielmehr stehen die Wartungs- und Installationsarbeiten für die Gartenbahn auf dem Programm - sofern das Wetter mitspielt....
20.3.08
Am Mittwoch, den 26.3.08, 17.00 Uhr, hält Dr. Giger in der BINA einen Power Point Vortrag zum Thema: "Krank - wie weiter"? Jederman ist herzlich eingeladen. Das Lokal: Kantine der Bischofszeller Nahrungsmittel AG.
17.3.08
Alle bisherigen Einträge im Gästebuch wurden gelöscht, weil sich ein besonders lustiger Mitmensch auf eine sehr, sehr originelle Weise auf der Site verewigen wollte. Anonym natürlich, wie es sich für einen aufrechten Charakter ziemt. Künftig werden Beiträge erst nach einer Überprüfung freigegeben oder eben vernichtet.
27.2.08
Frau Dr. Hupp geniesst vom 2.3. - 9.3.08 wohlverdiente Winterferien. Das ganze Team wünscht ihr gute Erholung und fröhliche Tage.
Dr. Giger weilt vom 2. bis 9.2.08 in den Winterferien. Die Praxis ist offen. Frau Dr. Hupp und das erfahrene Team stehen Ihnen zur Seite.
Dr. Giger hat die Winterferien ohne Krankheit oder Verletzung überstanden. Ab dem 11.2.08 steht er wieder zu Ihrer Verfügung, gestärkt an Leib und Seele!
PRAXIS IM SANDBÄNKLI
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