4.5.11
Fast zu schön, um wahr zu sein: es hat sich bei mir ein jungpensionierter Mann gemeldet, der sich um die Gartenbahn kümmern nöchte! Peter Maag aus Hauptwil, gelernter Mechaniker und selber Hobbybähnler, wird sich in den nächsten Wochen in die Aufgabe einarbeiten lassen. Der neue "Bahnchef" bringt das Können und die Begeisterung für die nicht alltägliche Herausforderung mit. Die vielen Zaungäste, die fast Tag für Tag vergeblich auf einen fahrenden Zug hoffen, dürfen sich freuen. Künftig wird mehr Betrieb auf der Anlage festzustellen sein. Ein herzlicher Willkommensgruss und ein grosses Dankeschön an Peter!
20.4.11
Ein fast historisches Datum für die Gartenbahn: heute Abend habe ich die Anlage fertig gestellt. Fehlt nur noch die unbedeutende Weiche 33. Alle Magnetartikel funktionieren; nur das eine oder andere Lämpchen an Prellböcken muss ersetzt werden. Die Schienenputzloks leisteten heute einen Grosseinsatz. Mit Erfolg. Das Rollmaterial wurde bisher nur in beschränktem Umfang getestet. Nach und nach bekommen die Wagen und Loks Gelegenheit, die Fahrtüchtigkeit unter Beweis zu stellen. Es ist zu erwarten, dass nicht alles und alle auf Anhieb rund laufen. Das Hobby wäre doch um einiges weniger spannend, wenn immer alles beim ersten Versuch klappen würde.
1.4.11
Das Trassee der Gartenbahn hat den Hochdruckreiniger schadlos überstanden. Innerhalb der nächsten 2 Wochen möchte ich die Magnetartikelsteuerungen anbringen. 50 an der Zahl. Wenn alles nach Plan verläuft, kann in der 2. Aprilhälfte mit den Zugfahrten begonnen werden. Noch immer warte ich auf jenen Mann, der mich beim "Bähnle" unterstützt. Offensichtlich hat keiner Zeit und Lust, das Hobby mit mir zu teilen. Schade!
20.3.11
Die ersten Vorbereitungsarbeiten für die Gartenbahn sind im Gange. Die Magnetartikelantriebe müssen gewartet und die Signale und Weichenleuchten gereinigt werden. Als nächstes erfolgt die Testung der Empfänger. Der Einbau ist für den Monat April vorgesehen, sofern das Wetter einigermassen mitmacht. Leider hat sich noch kein passionierter Bähnler gemeldet, der an meiner Gartenbahn mitarbeiten möchte. Meinem Anschlag im Wartezimmer war bisher kein Erfolg beschieden.
29.1.11
Nochmals ein leiser Aufruf an Hobbybähnler, die sich gerne um meine Gartenbahn kümmern würden. Ich wäre sehr erfreut über jede Rückmeldung. Ich würde dem "Mitarbeiter" beim Warten und Benützen der Anlage grösstmögliche Freiheit gewähren. Im voraus vielen herzlichen Dank.
23.1.11
Eigentlich wäre es in den letzten Tagen möglich gewesen, meine Schneefräse für die Geleise zu testen: wenig leichter Pulverschnee. Leider bin ich mit meinen technischen Verbesserungen noch nicht so weit. Ich hoffe, dass ich den unfertigen Prototyp dieses Jahr noch testen kann. Ich möchte den Fräsenwagen gerne von 2 langsamen Loks stossen lassen. Das grosse Problem: sowohl die Loks wie der Antrieb der Schneeschleuder müssen den Strom aus einem geeigneten Akku beziehen, der im Wagen mitgeführt wird. Hier bieten sich kräftige LiPo Akkus an (6s, 4000 mAh). Es ist im Winter unmöglich, den Strom in das Schienennetz einzuspeisen, da infolge der Feuchtigkeit Kurzschlussgefahr besteht. Zusätzlich muss ich den Motor der Schleuder und die Motoren der Loks unabhängig steuern können. Auf dem Markt gibt es von "Servonaut" einen Doppel-Fahrtregler, der vor allem in Kettenfahrzeugen zum Einsatz kommt. Mit dieser elektronischen Steuerung wäre es möglich, die Motoren unabhängig voneinander zu betreiben. Kostenpunkt: 300 sfr. Falls jemand unter den Lesern eine gute Idee hätte und mir behilflich sein möchte, ist er herzlich eingeladen, mit mir Kontakt aufzunehmen. In der Praxis bin ich (fast) immer zu erreichen. Im Übrigen suche ich für die Bahnsaison einen Hobbybähnler, der mir bei der Wartung der Anlage hilft und meine Loks und Wagen bewegt, wenn ich anderes zu tun habe. Nur Mut!
28.12.10
Wenn keine dringenden Geschäfte anstehen, bleibt in den freien Tagen etwas Zeit für den Modellbau. Im Moment bin ich daran, den einen oder anderen Truck im Massstab von 1:15 (exakt 1: 14-16) wieder in Schwung zu bringen oder technisch zu verfeinern. Gefragt sind im Moment Kipper, die bei der Schneeräumung eingesetzt werden könnten. Da darf natürlich ein Radlader in gleicher Grösse nicht fehlen. Der kleine Enkel Aron, gut 11 Monate alt, hat jetzt schon seine helle Freude an funkferngesteuerten Traktoren. Allerdings weiss ich noch nicht, ob ihm eine Fendt, ein John Deere oder vielleicht ein New Holland am besten gefällt....
16.10.10
Die Bähnler-Saison ist vorbei. Am freien Mittwochnachmittag habe ich die Magnetartikelsteuerungen mit den Decodern abgebaut. Die Geleise sind wetter- und winterfest. Ein Befahren wäre weiter möglich, allerdings ohne digitale Steuerung der Weichen, Signale und Entkuppler. Über den Winter fallen Wartungsarbeiten an den Steuerungen und am Rollmaterial an. Im Frühling muss alles wieder bereit sein. Mit Sicherheit werde ich im nächsten Jahr für mein etwas vernachlässigtes Hobby mehr Zeit haben, weil ich nur noch eine 40-Stunden-Arbeitswoche zu bewältigen habe. Abwarten.
6.10.10
Ob es schon Zeit ist, die Magentartikel an der Gartenbahn schon wieder abzubauen? Im Moment ist das Wetter geradezu ideal für den Banhbetrieb. Wegen der vielen Notfalldienste komme ich im Augenblick nicht dazu, die Bahn nochmals in Gang zu setzen. Vielleicht reicht es doch noch einmal für die eine oder andere Fahrt....
4.9.10
Ganze 2 Monate habe ich mich von der Gartenbahn ferngehalten. Heute habe ich den freien Samstag dazu benutzt, die arg belegten Geleisestränge und den Bahnhof zu reinigen. Zudem habe ich alle Magnetartikel überprüft und den einen oder anderen Schaden behoben. Als nächstes müssen die Geleise von der Oxidationsschicht befreit werden. Vielleicht gelingt dies mit den speziellen Putzloks. An gewissen Stellen muss manuell vorgegangen werden. Erst wenn die Schienenoberfläche den Strom wieder an die Schleifer und Räder abgeben kann, wird die erste Lok auf das Geleise gesetzt. Sofern das Wetter mitmacht, kann dies im Verlaufe der nächsten Woche geschehen.
3.8.10
In den letzten 4 Wochen war meine Gartenbahn nicht in Betrieb. Afänglich wegen der grossen Hitze; dann wegen des intermittierenden Regens, unter welchem der grosse Bahnhof immer nass blieb, was zum "Bähnle" überhaupt nicht einlädt. Zudem muss als erstes wieder ein Grob-Putz erfolgen, weil alle Geleiseabschnitte und vor allem die Weichen von kleinen Ästen, Blättern und Tannennadeln übersät sind. Sobald der Bahnhof trocken ist (?), kann das Hobby wieder gepflegt werden. Im Moment sieht es bei den düsteren Wetterprognosen nicht so gut aus.
13.6.10
Die Gartenbahn ist auf Vordermann. Strom ist überall, Weichen und Signale funktionieren. Nur der Betrieb per PC wurde in diesem Jahr noch nicht gestartet. Ein freies Wochenende mit günstigem Wetter soll dazu dienen, auch diese Variante, welche automatische Abläufe ermöglicht, auszutesten. Dass ab und zu Decoder - sei es an den Magentartikeln oder in einer Lok - ausfallen, gehört zum normalen Bähnlerleben. Herr Mouron in Hauptwil freut sich (?) jedes Mal, wenn ich ihm ein defektes Objekt, welches ich nicht selber reparieren kann, vorbeibringe. Der Modellbau macht im Sommer Pause. Leider hat auch mein Tag nur 24 Stunden. Das Doppelte wäre für mich mehr als recht.
16.5.10
Die erste Maihälfte ist vorbei. Die Anlage steht bereit. Das Wetter macht nicht mit. Ich kann micht nicht erinnern, dass der erste Zug erst in der 2. Maihälfte auf die Reise geschickt werden konnte. Nichts zu machen. Noch immer wurde es irgendwie und irgendwann Sommer. Vielleicht etwas später.
1.5.10
Eigentlich ist die Gartenbahn startbereit. Leider sind vor wenigen Tagen bei der zentralen Steuerung (ZIMO) leichte Mängel aufgetreten, welche ein Programmieren der Magnetartikel-Decoder verunmöglicht haben. Fällt ein elektonischer Decoder aus irgend einem Grunde aus und muss er ersetzt werden, so bekommt der neue Decoder die gleiche Adress wie der alte. Im Auslieferungszustand ist die Adresse 3 vorgegeben. Und um diese zB. auf 21 zu wechseln, braucht es zwei Programmierschritte, welche nur mittels der Zentrale vorgenommen werden können. Konkret geht es noch um 3 Weichen, die nicht per Funk betrieben werden können. Eine Kleinigkeit, die den Betrieb kaum stört. Aber: ohne Zentrale kein Betrieb! Diese ist nun bei Damian Mouron in Hauptwil, einem ZIMO-Fachmann. Ich bin sicher, dass er den Defekt findet und auch beheben kann. "Glücklicherweise" lädt das Wetter nicht zum "Bähnle" ein. In wenigen Tagen sollte alls OK sein.
25.4.10
Die Gartenbahn ist zu 90% eingerichtet. Gutes Wetter und eine etwas geringere berufliche Belastung haben dazu geführt, dass die Arbeiten vorangetrieben werden konnten. Nun gilt es noch, kleinere Defekte an Schaltungen und Decodern zu beheben und die Geleise zu putzen. Einen grossen Teil der harten Putzarbeit kann ich den beiden Putzloks überlassen, welche in den nächsten Tagen die Schienen auf Hochglanz bringen sollen. Und dann kann es richtig los gehen. Zur Freude der Zaungäste, die schon jetzt wissen möchten, wann der Startschuss für den Betrieb fällt. Ein genaues Datum steht nicht fest. So Gott will aber noch im Monat April. Einfach mal vorbei schauen. Die besten Tage: Mittwoch- und Samstagnachmittag, ev. sonntags.
11.4.10
Wie alle Jahre beginnt die Gartenbahnsaison mit der Grobreinigung der Geleise. Das ist bereits geschehen. Dann folgt das Anbringen der Magnetartikel mit den elektronischen Dekodern. Eine Heidenarbeit, die auch dem Rücken nicht immer zugute kommt. Und jünger wird ja selten einer. Die noch anstehende Arbeit bis zur ersten Zugfahrt nimmt sicherlich 3 bis 4 Tage in Anspruch. Das Wetter muss mitmachen und die unerwarteten Defekte dürfen nicht zu zahlreich seint, sonst wird der zeitliche Rahmen gesprengt.
18.3.10
Wenn das lang ersehnte Frühlingserwachen das Tempo, das es eingeschlagen hat, aufrecht erhält, dürfen wir bald über die ungewohnte Hitze stöhnen. Wir Schweizer sind es ja nicht gewohnt, 4 schöne Wochen ohne Jammern und Wehklagen zu ertragen. Das heisst auch, dass es langsam Zeit wird, die Gartenbahn und mit etwas Respektabstand, das Schwimmbad in Betrieb zu nehmen. Arbeit zu Hauf. Aber: wer redet denn beim Werkeln am Hobby schon von Arbeit!?
3.2.10
Das Modellbauerleben gestaltet sich im Moment nicht so intensiv. Der Schreibende nützt seine Freizeit in diesen Tagen, um die Spanischkenntnisse aufzufrischen. Eine Notwendigkeit, wie die bisherige Erfahrung zeigt.
21.1.10
Leichter Neuschnee ist ausgeblieben. Die Schneefräse wartet auf ihren Einsatz. Dass sie mit schwerem, nassem Schnee nichts anfangen kann, habe ich schon zur Genüge erfahren. Noch ist der Winter nicht vorbei. Abwarten.
2.1.10
Bisher habe ich keine weiteren Versuche mit meiner Geleise-Schneefräse unternehmen können. Immerhin liegen heute Morgen ein paar mm Schnee auf gewissen Schienenabschnitten. Nicht genug, um das verbesserte Modell in Betrieb zu nehmen. Der Winter kann noch lang sein. Wetten, dass es irgendwann klappt! Auch wenn die Testfahrten erfolgreich verlaufen sollten, ist nicht vorgesehen, den Prototypen als Basis für eine Serienproduktion weiter zu entwickeln....
23.12.09
Die ersten Versuche mit dem Prototyp der Schneefräse sind nicht ganz überzeugend verlaufen, obwohl die Schneebeschaffenheit zu Beginn der Kälteperiode geradezu ideal war. Die gröbsten Mängel: die Geleise-Schneefräse braucht mehr Umdrehungen und die Lok mehr Kraft. Ein besoders leistungsfähiger Akku - 19.2 V/4500 mAh - ist in Bearbeitung. Damit die Fräse genug Vorschub hat, braucht es 2 Loks. Geeignet sind dazu die langsamen FO-Zahnradloks, welche den Strom auch über einen Akku beziehen. Dieser wird im Hinterbau der Schneefräse versorgt. Ein Fahrtregler steuert die Loks, ein anderer die Umdrehungen des Fräsenrotorblattes. Die Befehle an die Motoren werden von einer Fernsteuerung an den Empfänger und von dort an die Fahrtregler weitergegeben. Theoretisch ist eigentlich alles ganz einfach...... Die praktischen Tests werden vermutlich neue Problemchen an den Tag fördern. Fehlt nur noch der leichte Schnee auf den Geleisen.
Im Übrigen wäre mein Fuhrpark nicht wintertauglich, würden der Pistenbully oder der Schneepflug-Unimog fehlen. Und der Radlader kann auch im Winter beim Bewältigen der Schneemassen ein grosser Helfer sein. Mit Schneeketten, eine Option die noch nicht eingelöst wurde, wäre der Truck noch effizienter. Ab Stange sind die Ketten allerdings nicht zu kaufen.
15.11.09
Die Gartenbahn ruht über den Winter. Zeit genug, die Antriebe und das Rollmaterial zu überprüfen und die eine oder andere Reparatur auszuführen. Ein Teil der Freizeit gehört nun dem Modellbau. Zur Zeit warten ein paar wenige Trucks im Massstab 1:16 darauf, fertig gestellt zu werden. Dabei geht es vor allem um den Einbau der Kippvorrichtung, um die Beleuchtung und die Motorregelung sowie die einzelnen, per Fernsteuerung zu kontrollierenden Funktionen. Die Montagearbeiten verlangen nicht selten viel Feingefühl und Improvisationsvermögen. Aufgaben und Ansprüche, welche die Denkvorgänge und die Feinmotorik in Schwung halten - hoffentlich.
17.10.09
Am letzten milden Herbsttag voriger Woche, gerade noch rechtzeitig vor dem Herbst-Winter-Einbruch, wurden die elektromagnetischen Antriebe mit den empfindlichen Decodern auf der Eisenbahanlage abmontiert. Keine Stunde zu früh. Die Geleise und Weichen bleiben auch über den Winter an Ort und Stelle. Ein Betrieb ohne die elektronische Weichenschaltung wäre somit auch jetzt noch möglich. Allerdings lädt das Wetter nicht gerade zum Verweilen im Freien ein.
9.10.09
Der Gartenbahn-Betrieb ist eingestellt. Gestern habe ich die 50 Magnetartikelantriebe inkl. Elektronik abmontiert. Das Gleisnetz bleibt auch über den Winter an Ort und Stelle. Schäden am robusten Metall sind keine zu erwarten. Allerdings werden sich die Marder auch im Winter an den Kunststoffisolierungen der Lichtleitungen zu schaffen machen. Halb so schlimm. Natürlich wäre auch im Winter ein Betrieb möglich, allerdings nur mit manueller Weichensteuerung. Und ob einmal zur richtigen Zeit Pulverschnee fallen wird, damit ich meine Schneefräse einsetzen kann, bleibt abzuwarten. Eine Kamera für ein Filmchen wäre auch vorhanden. Youtube lässt grüssen.
24.9.09
Noch immer ist unser kleines Schwimmbad in Betrieb. Dass das warme Wasser auch im September zum Bade einlädt, ist natürlich nicht allein dem goldenen Herbstwetter zu verdanken. So Gott will geniessen wir unseren Pool solange, bis das Wetter kippt. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass man sich sehr, sehr gut fühlt, wenn man einen Kilometer geschwommen ist.
20.9.09
Innerhalb der letzten 10 Tage kamen jene Loks, die bisher buchstäblich nicht zum Zuge kamen, auf die Geleise. Manch ein Zaungast konnte sich an den rollenden Zügen erfreuen. Hält das milde Wetter an, bleibt die Anlage bis weit in den Oktober hinein in Betrieb. Dann gehört ein Teil der Freizeit dem Modellbau. Das eine oder andere Funktionsmodell wartet auf die Fertigstellung oder den Feinschliff.
9.9.09
Heute Mittwochnachmittag habe ich 5 Loks auf die Geleise gestellt, welche bisher in diesem Jahr nicht zum Zuge gekommen waren. Die Maschinen, deren zwei mit Sounddecoder, drehten klaglos ihre Runden. Für einmal gab es keine Betriebsstörung. Und ein paar kleine Zaungäste hatte ihre helle Freude an den Kompositionen.
30.8.09
Nicht wenige Besucher des Städtlifestes, die ihr Auto im Sandbänkli-Areal parkiert hatten, warfen beim Gang zu den Festplätzen einen verstohlenen Blick in unseren Garten in der Hoffnung, die Gartenbahn in Aktion zu sehen. Leider wurden sie alle enttäuscht. Der Betrieb ruhte über das ganze Wochenende. Die Begründung für die Ruhe auf den Schienen war für einmal stichhaltig: Notfalldienst. Für den September sind einige Einsätze geplant, sofern das Wetter mitspielt.
7.8.09
Die Gartenbahn war während weniger Tage stundenweise in Betrieb. Bevor jedoch die einzelnen Kompositionen auf die Reise geschickt werden konnten, gab es immer wieder Probleme. Irgendwie macht sich der "Kurzschlussteufel" einen Sport daraus, die Anlage völlig unverhofft lahm zu legen... Nach kürzerer oder längerer Sucharbeit wurde die Schwachstelle jeweils gefunden. Die Reparatur war dann nur noch eine Sache von Minuten..... Ich bin gespannt, ob ich beim für heute noch geplanten "Bähnle" ungeschoren davon komme. Abwarten.
17.7.09
Da hätte ich doch tatsächlich mehr als einmal Lust und Zeit gehabt, meine Loks und Wagen zu bewegen, nachdem ich den Kurzschluss auf der Anlage nach einigen Stunden gefunden hatte. Die Ursache des Fehlers? Darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. Mehr als einmal war ich daran, die Anlage in Betrieb zu nehmen. Der wiederholte Regen hat mir jeweils den Garaus gemacht. Während der Sommerferien wird es ja wohl nicht immer regnen?! Abwarten und heissen Tee oder ein kaltes Bier trinken.
5.7.09
Gartenbahn
In den letzten Tagen habe ich mühsam einen Kurzschluss auf der Anlage gesucht und nach Stunden systematischen Suchens gefunden. Probleme dieser Art treten selten auf, kosten dann aber Zeit und Geduld. Bleibt das Wetter im Juli einigermassen gut, wird die Anlage ab und zu im Betrieb zu bewundern sein.
22.6.09
Das Wetter ist vermutlich der grösste Sündenbock. Ob kalt oder warm, trocken oder nass: für einen Teil der Menschheit ist es immer falsch. Warum ich dies erwähne? Weil meine Gartenbahn seit ca. 2 Wochen nicht mehr gefahren ist. Zwar hatte ich nach dem Hagelschlag die Anlage wieder instandgestellt. Ich war am Samstag vor Pfingsten drauf und dran, ein paar Züge auf die Geleise zu stellen. Da erreichte mich das Telefon eines Bähnlerkollegen aus Schweizersholz, der mir seine Anlage vorführen wollte. Dass ich nicht nein sagte, bedarf keiner Begündung. Der Besuch hat sich gelohnt: zum Einen der Gartenanlage wegen, die nur mit Dampf befahren wird; zum Anderen der Wagen- und Loksammlung wegen. Da lagern Loks und Wagen in HO und Spur I von unschätzbarem Wert. Sind es 1000, sind es 2000 oder mehr? Dass der eingefleischte Hobbybähnler, seit kurzem pensionierter Lokführer, von jedem Wagen und jeder Lok weiss, wann und wo sie gefahren wurden, sprengt das übliche Vorstellungsvermögen fast. Kommt dazu, dass er sich in den technischen Details von Original und Model absolut auskennt. Für mich schlicht phänomenal. Da kann ich nur meinen Hut ziehen.
4.5.09
Leider sind die Schaulustigen, welche die Gartenbahn im Betrieb sehen wollten, bisher nicht auf die Rechnung gekommen. Zwar ist die Infrastruktur instand gestellt. Auch das Wetter wäre nicht allzu schlecht gewesen. Die häufigen Notfalldienste im April - 8 an der Zahl - haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und am 1. Mai waren wir gleich an 2 private Veranstaltungen geladen. Und immer kann man ja nicht nein sagen... Des einen Freud, das anderen Leid. Besserung ist versprochen.
22.4.09
Der April 09 meint es gut mit uns: dank des prächtigen Wetters konnten die Wartungsarbeiten an der Gartenbahn abgeschlossen werden. Grössere Störungen sind ausgeblieben; defekte Teile ersetzt und die Marderschäden behoben. Einen Spiel- oder Fahrplan gibt es nicht. Zuviele Unsicherheitsfaktoren spielen mit. Die Chance, die Bahn im Betrieb zu sehen, sind an einem Mittwoch- oder Samstag-Nachmittag am grössten. Vorbeischauen und hoffen....
10.4.09
Dank des nun endlich wärmeren Wetters konnten die ersten Schritte zur Inbetriebnahme der Gartenbahn getan werden: die Grobreinigung mit dem Hochkdruckgerät wurde abgeschlossen, die ersten Magnetartikelantriebe angebracht. Wie es im Augenblick aussieht, könnten die Montagearbeiten über die freien Ostertage fortgesetzt werden. Wer weiss: wenn nichts Unerwartetes geschieht, kann die Anlage noch vor dem Monatsende in Betrieb genommen werden. Dass die Marder wieder fleissig am Werk waren, erkennt man an den nicht wenig durchgebissenen Kabeln, welche der Beleuchtung dienen. Eigentlich kein grosses Problem, nur zeitaufwändig.
Im Übrigen hat sich ein Bekannter, selber ein grosser Bähnler, bereit erklärt, mir bei den Arbeiten rund um die Gartenbahn zu helfen. Ein Angebot, das ich sehr gerne angenommen habe. Dies könnte dazu führen, dass die Züge in diesem Sommer häufiger fahren als auch schon. Mit ein bisschen Sachverstand und etwas Freude gelingt es einem Hobbybähnler rasch, die wichtigsten Abläufe in den Griff zu bekommen.
15.3.09
Falls der Frühling wirklich ernst machen sollte, stehen in den nächsten 4 Wochen aufwändige Arbeiten an der Gartenbahn an. Zunächst eine harte Phase mit dem Hochdruckreiniger. Dann wird zugewartet, bis das ganze Trassee trocken ist. Später folgt der Einbau der elektromagnetischen Antriebe für die Signale und Weichen. Erst jetzt kann überprüft werden, ob die Stromversorgung im Winter gelitten hat und wieviele Lichtkabel von den Mardern durchgebissen wurden. Die erste Probefahrt deckt schliesslich bisher verborgen gebliebene Mängel auf. Wieviel Zeit das ganze Prozedere in Anspruch nehmen wird? Je nach Tagesform des Bähnlers und dem Ausmass der Defekte 2 bis 4 freie Tage.
Der Betrieb der Gartenbahn wurde vor Tagen eingestellt. Leider wurden die zahlreichen Zaungäste auch in diesem Jahr enttäuscht, konnten die Züge doch nur an wenigen Tagen in Aktion gesehen werden. Zu billig wäre es, das Wetter als Sündenbock anzuschwärzen. Vielmehr lag es ab und zu an der Motivation des Betreibers - oder aber an Interessenkonflikten. Auch Zeitmangel kann nicht angeführt werden; denn, wenn man irgend etwas unbedingt tun oder erledigen muss oder will, findet sich auch die Zeit dafür. Folglich handelt es sich bei Zeitmangel fast immer um fehlendes Interesse oder Engagement. Dies zumindest meine Errfahrung.
Obwohl im Wagenpark der Gartenbahn auch eine funktionierende Schneeschleuder zu finden ist, ruht das Rollmaterial zur Winterszeit. Weil bei nasskalten Temperaturen und bei Schneebelag die Triebfahrzeuge den Strom nicht über die Schienen aufnehmen können, braucht es zum Betrieb der Schneeschleuder eine Lok mit Akkuantrieb, einem Fahrtregler und einer Fernsteuerung. Für einen einigermassen erfahrenen Modellbauer stellen diese Anforderungen kein ernsthaftes Problem dar. Allerdings arbeitet die Schleuder nur vorbildgetreu, wenn Pulverschnee liegt. Mit Nassschnee kann der Schneeräumer nichts anfangen. Leider sind die optimalen Voraussetzungen nur selten vorhanden. Und wer hätte Verständnis dafür, wenn der Doktor die Sprechstunde verliesse, nur um seine Schneeschleuder in Betrieb zu nehmen, weil eben gerade pulveriger Neuschnee gefallen ist...
Mein Weinkeller
Später komme ich sicher dazu, etwas über den Wein zu schreiben. Gute Bekannte von mir wissen, dass ich einen Weinkeller mein eigen nenne. Zur Beruhigung jener Menschen, die in mir nun einen gefährdeten Alkoholiker zu erkennen glauben, sei betont, dass ich ein Sammler und kein Trinker bin. Das eine oder andere Glas an einem freien Wochenende verachte ich dennoch nicht. Dass ich mich ab und zu über die flotten Sprüche jener Menschen amüsiere, die vermeintliche Wahrheiten um den Wein herum zu Besten geben, sei nur am Rande erwähnt. Oder was halten Sie davon, wenn ein "Kenner" oder eine "Kennerin" in bedeutenden Worten und in angemessenem Stil von sich gibt, "der Wein müsse etwas Luft haben, bevor man ihn trinke".... Da lob' ich mir die Worte in einem alten Studentenlied: "alt muss der Wein und jung das Mädchen sein". Obwohl auch hier der erste Teil der Sentenz nicht in jedem Falle richtig ist. Und, was das junge Mädchen betrifft, hülle ich mich in vornehmes Schweigen.
Willkommen
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