2. LOKALE UND REGIONALE EREIGNISSE
30.4.12
Vor etwa 25 Jahren hatte ich zusammen mit dem damaligen Direktor der BINA (damsl KOBI), Heinz Bolliger, den "Bischofszeller Altstadtlauf" gegründet. Leider musste die sportliche Veranstaltung nach 5 oder 6 Jahren lautlos begraben werden, weil sich kein Club oder Verein mehr fand, welcher für die Organisation aufgekommen wäre. Schade. Nur noch wenige kennen die Geschichte. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass der Altstatdtlauf im "Bischofszeller Städtlilauf" eine Fortsetzung erfährt, wenn auch mit einem grossen Intervall. Den rührigen Organisatoren sei Dank. Bleibt zu hoffen, dass dem aktuellen Sportereignis mehr Erfolge beschieden sein wird. Viel Glück.
23.4.12
Die Tour de Suisse (TdS) wirft ihre Schatten voraus. Dass eine Etappenankunft viel Geld kostet, war von Anfang an bekannt. Dass es aber so schwierig sein würde, zahlungskräftige und spendefreudige Sponsoren zu finden, haben wohl die wenigsten Mitglieder des OK befürchtet. Noch geht es ein paar Wochen, bis die Pedaleure aus aller Welt unser Städtchen unsicher machen;
noch besteht die Hoffnung, dass der eine oder andere mit einer grösseren Summe dem Defizit entgegenwirkt; noch ist Polen nicht verloren. Und wenn Sie zu jenen gehören, welche nicht gerne in der Öffentlichkeit stehen, dürfen Sie Ihr Sponosrengeld auch im Rathaus abgeben. Es gelangt bestimmt nicht in die Hände des Steuerbeamten.
1.4.12
Die Bischofszeller Osterbrunnen erfreuen auch dieses Jahr wieder gross und klein. Das gute Wetter hat unerwartet viele Besucher angelockt. Eine weitere Attraktivität unseres Städtchens. Ein grosses Dankeschön an die Macher und die Sponsoren. Hoffentlich lebt der Brauch, der eben erst zum Erblühen kommt, weiter und weiter. Zur Freude der Einwohner und der Besucher.
5.2.12
Nun hat uns Väterchen Frost doch noch den Meister gezeigt. Für die einen eine wahre Freude, für die anderen Grund zur Sorge. Vor allem ältere, gehunsichere Menschen warten voller Hoffnung auf den Frühling. Viele Kinder wünschen sich, die weisse Pracht möge nicht mehr verschwinden. Den Bauern kommt der Frost entgegen, den Truckern weniger. Bisher sind wir von Stromausfällen weitgehend verschont geblieben. Nicht so die Zürcher Verkehrsbetriebe. Dass einmal mehr die Ärmsten der Armen unter den harten Winterwochen leiden, erfahren wir tagtäglich über die Massenmedien.
17.1.12
Die Neujahrsempfänge sind vorbei. Das Knallen der Korken verhallt. Die Parteien haben an Veranstaltungen ihre Vorsätze für das neue Jahr vor unentwegten Parteifreunden bekannt gegeben. Nichts dagegen einzuwenden. Nur: wie sähe wohl die Bilanz aus, wenn man am Ende des Jahres zusammenkäme und die zu Beginn des Jahres gefassten Vorsätze herauskramen würde? Schwer zu sagen.
Dass die ersten Monate des Jahres auch in Bischofszell nicht zu den lebhaftesten gehören, stört wohl kaum jemand. Im Hintergrund laufen in dieser Zeit bereits die Vorbereitungen für die lokalen Höhepunkte im Sommer 12. Erwähnen möchte ich die Rosenwoche und die Tour de Suisse, die unserem Städtchen zum ersten Mal die Aufwartung macht. Die Ruhe ist somit trügerisch. Hinter den Kulissen wird emsig gearbeitet.
18.12.11
Der Adventsmarkt und die Rosenwoche sind die beiden Ereignisse, welche den Namen Bischofszell über die Städtligrenzen hinaus tragen. Und was gibt es zwischen diesen beiden Events? Worüber gäbe es sonst noch zu berichten? Viele kleine Veranstaltungen, von rührigen Organisatoren auf die Beine gestellt. Von Menschen, die weder Zeit noch Aufwand scheuen, für die anderen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Ein herzliches Dankeschön von meiner Seite, auch wenn ich bisher nicht zu jenen gehöre, die sich oft an solchen Treffen blicken lassen. Was nicht ist, kann noch werden.
12.11.11
Der Adventsmarkt verbuchte einmal mehr einen grossen Besucherandrang. Dazu hat das schöne Wetter einen Beitrag geleistet. Den rührigen Organisatoren, welche sich still und bescheiden im Hintergrund halten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Was wäre Bischofszell ohne den Adventsmarkt?
21.11.11
Im nächsten Sommer macht die Tour-de-Suisse in Bischofszell halt. Ein teures Unterfangen, verbunden mit sehr grossem organisatorischem Aufwand. Ob sich die Mühe lohnt? Auf der einen Seite verdienen die Initianten Anerkennung und Lob für den Mut, ein grosses nationales Unternehmen nach Bischofszell zu holen. Auf der anderen Seite hegen nicht wenige kritische Bürger Zweifel am Vorhaben, welches für unser Städtchen ein bisschen zu gross scheint. Die Würfel sind gefallen. Ein Zurück gibt es nicht. Falls Sie ein bisschen näher am Geschehen sein wollen, melden Sie sich als freiwilliger Helfer. Jede helfende Hand ist willkommen. Im Rathaus kann man sicherlich weitere Informationen bekommen.
12.11.11
Pünktlich zum 11.11.11 wurde in Bischofszell die Fasnacht eröffnet. Für die einen der wichtigste Tag im Jahr; für andere ein Tag wie jeder andere. Wären alle vom Fasnachtsvirus befallen, stünde die Arbeit still, was viele Unannehmlichkeiten mit sich brächte. Aus dieser Überlegung heraus gereicht uns zum Wohl, dass sich nur eine kleine Minderheit am närrischen Treiben ergötzt.
Wir Bischofszeller Bürger - ob original oder eingekauft - haben in den letzten Tagen Zuwachs aus Schweizersholz und Halden bekommen. Die Vereinigung war eher berechnend als herzlich. Bleibt zu hoffen, dass sich keine Zweiklassengesellschaft entwickelt. Besser eine Zweckgemeinschaft mit sachlicher Politik als eine Hurra-Vereinigung. Die Wogen, auf den ersten Blick nicht ersichtlich, werden sich glätten. Und am Bischofszelller Silvesternutzen wird sich wohl nichts ändern, auch wenn die Neubürger aus Schweizersholz mit ihrer bisherigen Jahresend-Bescherung besser gefahren sind.

